Mount Everest - Berg der Berge

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Das höchste Ziel: Suchst Du einen Partner für Deine/Eure Besteigung? Das ultimative Erlebnis?  – Wir sind Dein zuverlässiger Partner für den höchsten Berg der Welt und bilden mit Dir eine Seilschaft für den Erfolg. Auf unsere professionelle und flexible Organisation ist Verlass. Am 1. Juni 2021 standen wir gerade mit 100%-Erfolgsquote nach 5-tägiger Speed-Expedition, Aufstieg in 3 Tagen, auf dem höchsten Berg der Welt, 8849m. Unsere klassische Expedition war auch am 24. Mai erfolgreich auf dem Everest. Gerne können wir jetzt für 2022 (unten weitere Info zu Covid-19-Lage, Nepal und Tibet) und Folgejahre Deine Reise auf das Dach der Welt (oder zum BaseCamp, 7000m-Challenge) planen und grundliegend vorbereiten: Willkommen bei SummitClimb und der Informationsseite zum Mount Everest.

Alle Expeditionen und Touren zum Mount Everest:

Mount Everest Besteigung - Expedition Tibet

Basispreis ab: CHF 32'000.00
Ab Fullservicepreis: CHF 40'590.00

Mount Everest - Expedition Nepal

Basispreis ab: CHF 18'500.00
Ab Fullservicepreis: CHF 39'000.00

Lhakpa Ri - 7000er Expedition

Ab Fullservicepreis: CHF 19'850.00

Mount Everest Northcol

Ab Fullservicepreis: CHF 14'200.00

Mount Everest - Advanched Base Camp (ABC)

Ab Fullservicepreis: CHF 8'250.00

Everest Base Camp (EBC) - Trekking Nepal

Ab Fullservicepreis: CHF 3'250.00

Ultimativ, der Höchste:

Mount Everest

Sargarmatha (Nepal) - Qomolangma (Tibet)

Faszination, Herausforderung, Besteigung: Expeditionen und Trekkingreisen zum Mount Everest - 8849 m.ü.M.

Zum Mount Everest mit den besten Partnern zu fairen Konditionen: Wir sind Deine Experten für den höchsten Berg der Welt. Zuerst solltest Du / solltet Ihr Euch informiere, was es bedeutet, den Mount Everest zu besteigen. Dafür bist Du auf dieser Übersichtsseite genau richtig.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Mount Everest
  2. Expeditionen
  3. Routen
  4. Trekking und 7000m+ Challenge
  5. Statistik und faszinierende Zahlen
  6. Covid-19 Hinweise und Einschätzung 
  7. Deine Besteigung

Unsere Expeditionen und Reisen zeichnen sich durch professionelle und flexible Organisation aus. Du entschiedest, in welchem Stil Du den Bergtraum vom Everest verwirklichen willst und wir bieten Dir oder Eurer Gruppe den bestmöglichen Rahmen.

Mount Everest - der Berg

Der höchste Berg der Welt übt seit jeher eine grosse Faszination auf uns aus. Die Nepalesen nennen ihn «Sagarmāthā», was übersetzt wird mit «Stirn des Himmels». In Tibet heißt der Berg «Qumolngma» (Transkription), in englisch «Chomolungma» geschrieben, was nicht weniger bedeutet als «Mutter des Universums». Neben diesen uralten religiösen Beschreibungen fühlen sich natürlich Bergsteiger und Abenteurer von diesem Berg angezogen, um seine ganz besonders hohe Herausforderung zu meistern: Die Besteigung bleibt trotz aller Kontroversen und modernen Hilfen ein herausforderndes attraktives Ziel.

Gemeinsam zum Gipfel mit SummitClimb

Unsere Erfahrung am Mount Everest geht zurück bis 1991, als Daniel Mazur mit Russland-US-Team auf dem Gipfel stand. Seit 2004 unser Deutscher/Schweizer Partner und Geschäftsführer Felix Berg den Mount Everest bestieg, führten wir jedes Jahr beide Everest Expeditionen durch (einzige Ausnahmen: 2008 als Tibet wegen der olympischen Fackelexpedition gesperrt war, der Tibet-Sperrung 2016 nach dem verheerenden 2015 Erdbeben in Nepal, Coronapandemie in 2020 ).

In 2021 verlief unsere Everestsaison zu 100% erfolgreich und mit der 5-tägigen Speed-Expedition (3 Tage Aufstieg) von 29.Mai bis 2. Juni (Gipfel am 1.Juni) gelang uns die schnellste Expedition der Saison.

Für 2022 planen Expeditionen in Nepal und China. Gerne kannst Du Dich jetzt für die Teilnahme bewerben.

Bergsteiger und Zelte, Everest Camp am Nordsattel - Expedition TibetZwei Bergsteiger bei der Everest Besteigung mit Sauerstoff in Nepal
SummitClimb-Zelte am Nordsattel, Besteigung mit Sauerstoff.

Erfahrung sowohl von der Nordseite (Tibet/China) wie auf der Südseite zeichnen uns aus: Logistisches Know-How, persönliches Engagement und dadurch ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Sehr erfahrene Expeditionsleiter, die alle schon auf dem Gipfel standen und die Route gut kennen, begleiten Dich/Euch auf Expedition. Unsere Sherpas sind gipfelerfahren und loyal. Zusammen mit den Köchen und der Begleitmannschaft sind sie unerlässlich für den Erfolg jeder unserer Everest Expeditionen.

Unser Team besteht neben den Sherpas, der Begleitmannschaft, exzellenter Küche und den Expeditionsleitern aus unseren Teilnehmern. Unsere Team-Dynamik während der Reise, dem Trekking und des Aufstiegs bis zum Gipfelgang funktioniert sehr gut. Wir motivieren Bergsteiger aus aller Welt - mit dem entsprechenden Können und ausreichender Erfahrung - sich uns anzuschließen.

Mount Everest Climb: Bergsteiger über dem 2. Step der Tour über die Nordroute.Mount Everest Climb: Bergsteiger am Hillary Step auf der Südroute.

Nordseite (links): Bergsteiger auf der 2. Stufe, ca. 8610m. Südseite (rechts): Am berühmten Hillary Step, ca. 8790m.

Zu viele Rummel am Mount Everest?

So viel die Medien auch über den Massentourismus am Mount Everest berichten, schockierend aussehende Bilder die sozialen Medien überfluten: Es ist und bleibt eine Herausforderung, auf dem höchsten Berg der Welt zu stehen! Es ist vielleicht keine sportliche Extremleistung, sicher keine Errungenschaft für die Menschheit. Jedoch ist und bleibt es eine starke persönliche Leistung, auf dem Gipfel zu gelangen. Die Belohnung: Höher kann man nicht steigen! Die Aussicht vom höchsten Berg der Welt! Das unglaubliche Gefühl dort oben zu stehen! Es geschafft zu haben!

Kann ich den Everest besteigen?

Mit oder ohne Sauerstoff, mit voller Unterstützung und 1:1 Guide oder selbstständig: Es sind viele Facetten, wie schwierig und anspruchsvoll man sich die Besteigung gestalten mag, welche Herausforderung man sucht. Ob Hobbybergsteiger oder Profi: Wir organisieren gerne Deine Expedition zum Mount Everest.

Everest Expeditionen

Jedes Jahr bieten wir zwei Expeditionen zum Mount Everest an. Und jedes Jahr führen wir diese in aller Regel durch, mit erfolgreichen und glücklichen Teilnehmern, mit internationalem Team, starken Sherpas und zu einem fairen Preis. Hier folgen die Kurzbeschreibungen mit den jeweilige Route und Link zu der Detailausschreibung der Expedition.

Everest Expedition Nord - China, Tibet

Nordgrat, Tibet: Die Anfahrt bis auf 5000m Höhe erfolgt schnell. Mit zwei Basislagern auf 5000m und 6300m Höhe ist der Ausgangspunkt der Route hoch gelegen und dieser Anstieg der konditionell weniger anspruchsvolle Weg zum Gipfel. Im Vergleich zum Südanstieg, mit dem Khumbu Eisbruch und den Lawinen der Lhotse Flanke, ist der Aufstieg über den Nordgrat objektiv sicherer. Der Gipfelanstieg vom letzten Lager (8300m) ist technisch anspruchsvoller, führt über drei Steilstufen und die Passage zwischen der 1. und 2. Stufe (8500m) ist sehr ausgesetzt.

Everest Besteigung - Tibet, drei Bergsteiger vor dem Berg der Berge
Mount Everest: Anblick vom Basislager in Tibet, China.

Details und Informationen zur Besteigung über die Nordseite (Expedition, Tibet/China) ansehen:

Mount Everest Besteigung - Expedition Nord, Tibet/China

Everest Expedition Süd - Nepal

Nepal, die Südseite: Der langsame Anstieg durch das grüne Khumbu Tal bietet eine schöne und gute Akklimatisation. Die Route der Besteigung beginnt kurz oberhalb des Basislagers auf 5700 Metern Höhe im Khumbu Eisbruch. Der Normalweg von Nepal ist länger, objektiv gefährlicher, bergsteigerisch jedoch weniger anspruchsvoll als der Nordanstieg. Er bietet sich vor allem für klettertechnisch weniger versierte Bergsteiger an. Der Gipfelanstieg vom Südsattel auf knapp 8000m Höhe ist lang und ausgesetzt. Die technische Schlüsselstelle am berühmten "Hillary Step" befindet sich knapp unterhalb des Gipfels.

Everest: Ansicht vom Kala Patthar, Nepal (c) Felix Berg
Mount Everest: Der klassische Anblick vom Kala Patthar, Nepal.

Details und Informationen zur Besteigung über die Südseite (Expedition, Nepal) ansehen:

Mount Everest Besteigung - Expedition Süd, Nepal

Everest -Routen

Es gibt viele Routen zum Gipfel des Everest. Welche Route ist die Leichteste, oder gar die Beste? – Pauschal lässt sich das nicht beantworten und wir konzentrieren hier auf den Vergleich der zwei Normalrouten, eine von der Nordseite (Tibet), die andere von der Südseite (Nepal).

Nord versus Süd: Wege zum Gipfel?

Zur Besteigung des höchsten Berges der Welt haben sich zwei Normalwege etabliert:

  1. Der Südanstieg der beiden Erstbegeher Hillary und Tenzing (1953) über Khumbu-Eisbruch, Lhotse-FLanke, Südsattel und Südgrat von Nepal aus,
  2. Der Normalweg über North-Col (Nordsattel, 7050m), Nord- und Nordostgrat von Tibet aus, der erstmalig einer chinesischen Expedition im Jahr 1960 glückte.

Der einfache Weg zum Gipfel? Trotz der gewachsenen Infrastruktur, immer besser abgesicherter Routen und der Unterstützung durch Sherpa bleibt die Besteigung eine ultimative Herausforderung. 
Dabei ist die Wahl der Route ist wichtig. Wir führen als einer der wenigen Anbieter Besteigungen von beiden Seiten fast jedes Jahr durch. Hier findest Du die allgemeine Übersicht und unsere Einschätzung zur Wahl der Route.

Besteigungen insgesamt: 9'946

Eine Übersicht zwischen Expeditionen von Nepal (Süd) und Expeditionen von Tibet (Nord):

NEPAL - Südseite

TIBET (CHINA) - Nordseite

6'416 Besteigungen (65%)   3'532 Besteigungen (35%)
SummitClimb:
135 Besteigungen
SummitClimb:
152 Besteigungen
+ technisch leichter
+ höhere Gipfelchancen
+ objektiv sicherer
+ weniger frequentiert


Über 98% der Besteigungen erfolgten entlang einer der Normalrouten. Traditionell bedingt ist die Südseite beliebter als die Nordseite. Die Erfolgsquote auf der Südseite ist etwas höher als auf der Nordseite.

Wo ist meine Chance höher?

Dein Erfolg hängt zu allererst von Deiner persönlichen Eignung und Vorbereitung ab, dann vom Stil der Besteigung: Basisteilnahme ohne Sauerstoff oder Fullservice mit Sauerstoff und persönlichem Sherpa sind zwei ganz verschiedene Dinge. Und letztendlich vom Jahr der Besteigung: Es gab gute Jahrgänge mit exzellentem Wetter und Verhältnissen und schlechte Jahrgänge mit Lawinenabgängen, Stürmen oder 2015 das Erdbeben in Nepal. Die Jahre 2019, 2018 und 2017 waren exzellent mit idealen Bedingungen für die Everest-Besteigung mit gut 80% Erfolgsquote über alle Teilnehmer unser Expeditionen.

Die Quote ist wichtig, doch welche? 

Ganz ehrlich: Die "Erfolgsquote" schwankt zwischen 0% und 100%. In 2015 waren wir wie alle anderen Anbieter vom "Totalausfall"  (0% Gipfel, zum Glück kein Opfer bei uns) des Erdbebens in Nepal betroffen. Im Schnitt der letzten 12 Jahre am Mount Everest liegt unsere Erfolgsquote am Everest bei ca. 60%, wobei diese in den letzten Jahren deutlich angestiegen ist. Der stärkere Sherpa-Support, bessere Wetterberichte und organisierte Fixseil-Teams sind entscheidende Verbesserungen der letzten Jahre, die den Erfolgsaussichten erhöht haben.

Allzu häufig gaukeln Anbieter "100% Erfolgsquote" vor, meinen damit aber 100% der Teilnehmer die den Gipfel „ernsthaft“ versucht haben (Umkehr im BC, Erkenntnisse, sich übernommen zu haben, zählen nicht) und es werden die Sherpas und Bergführer mitgerechnet. Gerne beraten wir Dich/Euch, helfen in der Vorbereitung und mit dem Training und Deiner/Eurer Entscheidung für die Expeditionsteilnahme.

Welche Everest Expedition ist für mich geeignet?

Nach Deiner Entscheidung zum passenden Anbieter erhöht der korrekt gewählte Aufstieg Deine Aussichten auf Erfolg. Es gibt klare Vor- und Nachteile der beiden Standardaufstiege.

Everest Expedition - Nord / Tibet

Everest Aufstieg zum Nordsattel (Tibet) - Bergsteiger auf knapp 7000m HöheEverest Summit: Bergsteiger und Sherpas auf dem höchsten Punkt der Welt
Everest Besteigung (Nordseite): Aufstieg zum Nordsattel und am Gipfel.

Einige Highlights der Besteigung des Mount Everest über die Nordseite sind:

  • Objektiv sehr sichere Route
  • Hohes Basislager, Aufstieg mit kurzen Lageretappen
  • Tibet, einsam und abgeschieden

Tibet / China: Aufgrund zügiger Anreise mit schnellem Aufstieg ist die Akklimatisation anfänglich schwieriger. Der Fahrt zum 1.Basislager auf 5100m Höhe folgt ein Trekking zum 2.Basislager auf 6300m Höhe. Das raue tibetische Klima begleitet uns. Der Anstieg entlang des Nordgrats erfolgt in kurzen Etappen über 3 Lager, das letzte auf 8300m Höhe ist sehr hoch. Am Gipfeltag muss ein 6-10 stündigen Anstieg mit anschließendem 3-6 Stunden Abstieg bewältigt werden. Im Vergleich zur Südseite ist die Gipfeletappe technisch schwieriger und damit im Abstieg auch anspruchsvoller. Ein Rückzug entlang des technisch anspruchsvollen Gipfelgrats kann schwierig sein. Der Anstieg ist dafür objektiv weniger gefährlich als die Südseite mit Khumbu-Eisbruch und Lhotse Flanke. Letztendlich ist Tibet aufgrund der niedrigeren Gebühren preislich günstiger als Nepal, aber das sollte nicht der entscheidende Faktor sein.

Everest Expedition - Süd / Nepal

Hillary Step am Everest: Bergsteiger bei der Besteigung, Aufnahme vom SüdgipfelDrei Bergsteiger im Western Cym bei ihrer Mount Everest Besteigung
Everest Besteigung (Südseite): Am Hillary Step, wieder unten im Western Cym.

Einige Highlights der Besteigung des Mount Everest über die Südseite sind:

  • Technisch einfachster Weg zum Gipfel
  • Bequemes Trekking zum Basislager, gute Akklimatisation
  • Nepal, das freundliche Khumbu, die Sherpa

Nepal, das Khumbu-Gebiet insbesondere, ist touristisch gut erschlossen. Der Anmarsch erfolgt langsam, was die Akklimatisation fördert. Der Aufenthalt im südseitigen Basislager (5600m) ist angenehmer als das raue und windige tibetische Wetter auf der Nordseite. Dafür muss mit längeren Etappen gerechnet werden und der Khumbu-Eisbruch bietet gleich zu Anfang eine technische und objektiv gefährliche Hürde. Das letzte Lager liegt auf 8000m Höhe (Südsattel), eine etwas angenehmere Schlafhöhe. Auf der Etappe zum Gipfel muss mit 10-14 stündigem Anstieg und 4-6 Stunden Abstieg gerechnet werden. Die Gipfeletappe ist länger und somit konditionell noch herausfordernder als die Nordroute von Tibet, dafür technisch leichter. Technisch weniger versierten Bergsteigern wird der Südanstieg empfohlen. Der Gipfelgrat und die Schüsselstelle am Hillary-Step nach dem Südgipfel sind die Hauptschwierigkeiten. Das Permit, die Fixierung des Khumbu-Eisbruchs durch das Ice-Doctors-Sherpa-Team und die längere Lagerlogistik führen zu höheren Kosten.

Trekking & 7.000m Challenge

Everest Erleben: Trekkingreisen zu den Mount Everest Basislagern, das EBC Trek in Nepal und ABC Trek in Tibet, sind eine abenteurliche Reise Wert. Die 7000m Challenges am Lakpa Ri (7045m, Tibet) und am North Col (7020m) und das 7000m Trainings-Climb in Nepal  runden unsere Präsenz am höchsten Berg der Welt ab.

EBC Trek Nepal: Wanderer auf dem Rückweg vom Mount Everest, Pumori und NuptseZwischenlager auf der Gletscherwanderung zum ABC in Tibet, China
Nepal: Auf den Rückweg vom EBC (Everest Base Camp) - Tibet: Gletscherwanderung auf den Weg zum ABC (Advanced Base Camp)

Es gibt dazu bei uns viele Trekkingreisen. Hier eine kleiner Vergleich zwischen Nepal (Everest BaseCamp = EBC, Nepal) auf der Südseite und Tibet (ABC = Advanched BaseCamp) auf der Nordseite:

NEPAL

TIBET (CHINA) 

EBC auf 5600 m.ü.M.  ABC auf 6300 m.ü.M.
grün, belebt
versteckte Sicht auf Everest
grau, harsch, 
klare Sicht vom Nordplateau
offen, beliebt, viele Touristen reguliert, einsam, rauh

In Nepal ist es wärmer als auf der tibetischen Seite und die Regulierungen sind touristenfreundlicher als in China. Die Nordseite ist einsamer, das Land dort weniger besiedelt und beherbergt die Mystik von „7 Jahren in Tibet“.

Everest - Trek zum EBC

Höhepunkt: Kala Patthar - 5643 Meter (Nepal)

Nepal - Everest BC: Das Trekking im April/Mai eignet sich natürlich gut, um Freunde, Liebsten / Liebste von der Everest Expedition zu begleiten oder zu besuchen. Zum Trekking ist aufgrund des stabileren und klareren Wetters die Okt-Nov-Saison beliebter. Mehr Details zum Nepal-Trekking hier:

Trekking Nepal zum BC 

Everest - Trek zum ABC

Höhepunkt: Advanced Base Camp - 6300 Meter (Tibet)

Tibet – Everest ABC: Dieses Trekking bietet sich aufgrund der Regulation nur im Anhang unserer Expedition an und ist exklusiver, weniger ein ausgetretener Touristenpfad. Das Basislager selbst wird per Auto erreicht und ab da beginnt das Trekking zum Advanched Base Camp (ABC, ca. 6300 m.ü.M.). Mehr Informationen auf:

Trekking Tibet zum ABC

Everest - Nordsattel

Höhepunkt: Northcol - 7.050 Meter (Tibet)

Everest - North Col: Dieses Trekking bietet die einmalige Chance auf über 7000 Metern Höhe die Luft einer Everest-Besteigung hautnah zu schnuppern und gleichzeitig die Mystik der tibetischen Seite kennen zu lernen. Mehr Informationen auf:

Mount Everest - North Col - Eistrekking auf 7000m+

Lakpa Ri Besteigung

Höhepunkt: Summit - 7.045 Meter (Tibet)

Lakpa Ri: Ein technisch einfacher Gletscheranstieg führt auf den Gipfel, mit 7045 Metern knapp über der 7000er Marke, eines der leichtesten zu besteigenden 7000m-Bergen der Welt. Obwohl vis-a-vis zum Mount Everest wird der Berg aufgrund seiner Abgeschiedenheit in Tibet und der aufwendigen Logistik selten bestiegen.

Lakpa Ri - Besteigung 

Statistik - faszinierende Zahlen

Mount Everest Besteigungen

Stand - 2020: 9'948 Besteigungen / 6'045 Personen
(Stand 10.06.2020*)

Seit 1953 gab es 9'948 Besteigungen des Everest von 6'045 Bergsteigern. Die resultierenden Mehrfachbesteigungen stammen meist von Sherpas, die mit über 4500 Begehungen fast die Hälfte der Gipfelerfolge ausmachen. Seit Peter Habler und Reinhold Messner 1978 gelang nur sehr Wenigen die Besteigung ohne die Benutzung von künstlichem Sauerstoff: ca. 200 Menschen mit 275 Besteigungen zählt der Everest ohne Sauerstoff. *Daten nach Nach Elizabeth Hawley (Himalaya Database) und Medienberichten aus China.

Bei SummitClimb hatten wir 2013 und 2016, 2017, 2018 und 2019 vier sehr erfolgreiche in Tibet. In Nepal waren 2016, 2017, 2018 und 2019 sehr erfolgreiche Jahre mit vielen erfolgreichen Teilnehmern. Zusammen gezählt, konnten 55 der 64 Teilnehmer den Gipfel erreichen konnten: Knapp 90% Erfolgsrate am höchsten Berg der Welt!  

Mount Everest: 2000 bis 2020

In 2020 erreichen 51 Bergsteiger den Mount Everest Gipfel: Gratulation! Am 27. Mai 2020, um 11:00 Lokalzeit erreichten 8 Teilnehmer der chinesischen Vermessungsexpedition den Gipfel. Auf CGTN, einem chinesischen Mediennetzwerk, wurde ihre Besteigung live in HD-Qualität mittels der 5G-Huawei-Technologie übertragen. Am Vortag hatte ein tibetisches Team Fixseile installiert und den Gipfel erreicht. Und am 28. Mai waren chinesische Touristen mit Sherpas auf dem Gipfel. 

In 2019 wurde der 2018 Rekord nochmals gebrochen - trotz schwierigerer Verhältnisse mit starkem Wind am Anfang der Saison. Es erreichten 876 Bergsteiger den Gipfel, doch 11 verloren auch ihr Leben.
  • Nordseite, Tibet: 216 Besteiger (25%)
  • Südseite, Nepal: 660 Besteiger (75%)

In 2018 fiel ein Besteigungsrekord: 715 Bergsteiger erreichten an 11 Gipfeltagen den höchsten Punkt des Mount Everest. Der Vergleich Nord-Süd:

  • Nordseite, Tibet: 239 Besteiger (ca. 33%)
  • Südseite, Nepal: 476 Besteiger (ca. 66%)
Gute Jahre: In 2007 gab es ein Rekordjahr an Besteigungen. Nach der Finanzkrise 2008/09 dauerte es jedoch bis die Zahl der Expeditionsteilnehmer am Everest wieder Anstieg. Ein vorläufiger Höhepunkt war in 2013 erreicht, wobei 539 der 658 Besteigungen auf die Südroute erfolgten.

Schlechte Jahre: In 2014 erreichten nur 119 Besteiger auf der Nordseite (Tibet) den Gipfel, in Nepal verhinderte ein Lawinenunglück mit 17 Toten die Fixierung des südlichen Anstieges und führte zu einem Abbruch aller südseitigen Expeditionen. Während der 2015 Saison richtete ein Erdbeben in Nepal katastrophalen Schaden an. Es gab weder von der Nord- noch der Südseite eine Besteigung des Mount Everest. In 2016 gab es wieder ein "normales Jahr" mit geschätzt 150 Besteigungen über die Nordroute und 450 Besteigungen über die Südroute.

Risiken einer Mount Everest Besteigung

Historisch (statistisch) gesehen ist die Erfolgsaussicht auf nepalesischer Seite (Süden) etwas höher und die Todesquote (Todesfälle versus Gipfelerfolge) ist etwas geringer. Dies hat sich aber mit der Erdbebentragödie in Nepal des Jahres 2015 ausgeglichen und die Todesrate liegt bei 3,5%.

Bei SummitClimb haben wir eine geringere Ausfallquote (sowie die meisten seriösen Expeditionsanbieter). Es besteht natürlich ein Restrisiko, obwohl wir versuchen, unsere Expeditionen so sicher wie möglich durchzuführen.

Ryan auf dem Gipfel, 2004 Besteigung Nordseite (Tibet). Bergsteiger im Aufstieg durch den berühmten Khumbu Icefall, Südseite (Nepal).

Es besteht keine Gipfelgarantie und wetterbedingt - jede Saison ist anders - kann eine "erfolgreiche" Expedition mit nur 5 von 10 Teilnehmern (50%) auf dem Gipfel überdurchschnittlich gut sein. Es gab Jahre mit 0% und andere mit 100%.

Wir raten daher, eine Quote nicht als Kriterium für Deine Entscheidung zu benutzen. Die meisten unserer Sherpas haben den Gipfel mehrfach bestiegen, selbst über 10 Besteigungen sind üblich. 
Jangbu Patale Sherpa hält in unserem Team mit 21 "Everest-Gipfeln" den Rekord (nahe an dem absoluten Rekord von 24 Besteigungen von Kami Rita Sherpa). Neben individuellem Können, den Rahmenbedingungen und dem Support gehört auch immer eine Portion Glück zu Deiner erfolgreichen Mount Everest Besteigung.

Rekorde – alt und neu

Der Mount Everest hat viele Menschen angezogen, von Entdeckern über Sportler bis hin zu "Spinnern" - hier folgt ein historisch interessanter Auszug von Milestones der Entdeckung und Erstbegehung bis zu neuen Rekorden.

1856 – Vermessung der Höhe mit 8840m

Der Nachfolger von Sir George Everest, der 1830 – 1843 die trigonometrische Vermessung von Indo-China geleitet hatte, Andrew Waugh meldete in 1856 der Royal Geografic Society die Gipfelhöhe von 8840m für den höchsten Berg der Welt. In Ehren an den Initiator wurde der Berg «Mount Everest» genannt. Erstaunlich ist die Genauigkeit dieser Messung vom indischen Ozean mit Triangulation bis zum Gipfel. Mit modernster Technik wird die Höhe heute zwischen 8848 m.ü.M. bis 8852 m.ü.M. angegeben.

1924 – Ed. Norton Höhenweltrekord 8572m

Edward Felix Norton war Teilnehmer der britischen Expedition von 1922 und 1924, in deren Expeditionsbericht er die extreme Höhe als «ganz angenehm bezeichnet, sobald man sich mal hinsetzt, um eine Pfeife zu rauchen», aber auch so anstrengend «man möchte kaum wieder aufstehen». Am 4.Juni 1924 erreichte er am westlichen Rand des später nach ihn benannten Norton-Couloirs eine Höhe von 8572m – ohne (!) die Benutzung von künstlichem Sauerstoff.

1924 – Mysterium um Mallory und Irvine

Nach der britischen Erkundungsexpedition 1921 und der Expedition 1922 endete der letzte Gipfelanstieg der 20er-Jahre am 8.Juni 1924 mit George L. Mallorys und Andrew C. Irvines Verschwinden am Nordostgrad. Sie folgten der Route, die sich über 70 Jahre später als Normalweg von Norden (Tibet) etablieren sollte. Bei einer Forschungsexpedition wurde am 1. Mai 1999 der Körper von Mallory auf 8150m Höhe gefunden. Ihre genau erreichte Höhe oder, ob sie gar auf den Gipfel standen, bleibt ein Mysterium, mit dem sich einige Experten beschäftigen.

1952 – Schweizer-Nepali Höhenrekord 8595m

Tibet (es hatte in der 30/40er Jahren dort noch einige Versuche gegeben) war für Ausländer gesperrt. Doch Nepal öffnete sich Besuchern, der Beginn für florierenden Bergtourismus. Nach der ersten Expedition 1951 um Eric Shipton (Grossbritannien) vergab 1952 die nepalesische Regierung ein Permit den Schweizern. Bei der von Edouard Wyss-Dunant geleiteten Expedition wurde auf den Südostgrat eine Höhe von knapp 8600 Metern erreicht, von: Raymond Lambert (Schweiz) und Sherpa Tenzing Norgay.

1953 – Erstbegehung Hillary / Tenzing

Unter Leitung von John Hunt gelang einer grossangelegten britischen Expedition die Erstbesteigung vom Mount Everest. Sie folgten der Route der vorherigen Erkundungen, auch heute noch der Standardaufstieg von Nepal (Khumbu Icefall, Westen Cym, Südsattel). Das erstgesetzte Team erreichte den Südgipfel (8770 m.ü.M.). So kamen am 29. Mai 1953 zwei andere Bergsteiger zum Zug: Sir Edmund P. Hillary (Neuseeland) und Sherpa Tenzing Norgay (Nepal) standen als erste Menschen auf dem Mount Everest.

1963 – Erstbesteigung Tom Hornbein / Will Unsoeld

Im Rahmen der amerikanischen Expedition unter Leitung von Norman Dyhrenfurth gelang die erste amerikanische Besteigung (James Whittaker) und eine sensationelle Erstbesteigung über das Tal des Schweigens zum Westgrat in die Nordwand, durch das entsprechend genannte Hornbein-Couloir. Alle Teilnehmer bekamen im Anschluss der Expedition mit der Hubbard-Medaille eine Auszeichnung von Präsident John F. Kennedy.

1975 - Weitere Begehung / Südwestwand

Die Japanerin Junko Tabei bestieg am 16. Mai 1975 als erste Frau den Mount Everest. Einer Expedition unter Leitung von Sir Christian Bonington gelang im klassischen Expeditionsstyl die Begehung der steilen Südwestwand: Doug Scott und Dougal Hasten und zwei Tage später Peter Boardmann und Sirdar Pertemba stiegen erfolgreich bis zum Gipfel.

1978 – Ohne Sauerstauf: Reinhold Messner / Peter Habeler

Im Rahmen einer grossen österreichischen Expedition (auch mit der ersten deutschen Besteigung: Reinhard Karl) unter Leitung von Wolfgang Nair bestiegen Reinhold Messner und Peter Habeler am 8. Mai 1978 den Gipfel erstmals ohne künstlichen Sauerstoff.

1979/1980 – Winterbesteigung

Die erste und bis heute einzige (Stand 3.02.2018) Besteigung im Winter gelang einer polnischen Expedition. Entlang der klassischen Südroute (Nepal) und Mithilfe künstlichen Sauerstoffs bestiegen am 17. Feb. 1980 Leszek Chichy und Krzystof Wielicki den Mount Everest.

1980 – Reinhold Messner Solo

Am 20. August 1980 setzt Messner seiner Karriere den «i-Punkt» auf: Im Sommermonsun, allein - und zwar wirklich «Solo», nicht nur allein unter vielen anderen Bergsteigern, auch deswegen vielleicht die Wahl der Saison - und ohne künstlichen Sauerstoff gelingt ihm die Besteigung des Mount Everest.

1986 – Nordwand «Speed» Erhard Loretan / Jean Troillet

In nur 43 Stunden von Basislager und zurück - ohne Zusatzsauerstoff, ohne Support (Spur, Fixseile, Camps) - geling den beiden Schweizer Profis Erhard Loretan und Jean Troillet die Mount Everest Besteigung über die Hornbein-Couloir-Route (Nordwand). Bis heute (Stand 3. Feb. 2018) halten sie den Speed-Rekord abseits der Normalwege und bleibt es der einzige Non-Stop-Auf-und-Abstieg aus dem Rongbuk-Tal.

1996 – Speedrekord Hans Kammerlander

Vom ABC (vorgeschobenen Basislager) über die tibetische Normalroute – 6300m.ü.M. und allgemein anerkannter Start – steigt Hans Kammerlander mit Ski Richtung Gipfel. Für die vollständige Skiabfahrt waren die Verhältnisse nicht gut genug, doch gelingt ihm mit Besteigung am 24. Mai 1996 in nur 16h45min (ca. 23h mit Abstieg) ein bis heute (Stand 4.02. 2018) gültiger Rekord: Die schnellste Begehung des Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff.

2000 – Besteigungen mit Ski, blind

Davo Karničar aus Slowenien fährt im Oktober 2000 als erster Mensch vollständig mit Ski vom Mount Everest (über die Südroute, sehr günstige Schneeverhältnisse) ab. Erik Weihenmayer erreicht als erster Blinder den Gipfel.

2004 – Direkte Nordwand

Einer russischen Expedition geling eine der letzten grossen Linien am Mount Everest. Am 30. Mai 2004 erreichten Pawel Schabalin, Ilija Tukhvatullin und Andrej Mariew über eine Direttssima-Route der Nordwand den Gipfel.

2005 – Allerschnellster Aufstieg zum Everest

Am 14.Mai 2005 landet Didier Delsalle um 07:08 nepalesischer Zeit auf den Mount Everest. Nach mehreren Anläufen und Tests gelang ihm der Aufstieg in weniger als einer halben Stunde von Lukla (2860m). Er verbrachte 3 Min. und 20 Sek. auf den Gipfel, davon zwei ohne Sauerstoffmaske, und flog anschliessend mit seinem Eurocopter AS350 B3 zurück zum Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla.

2008 – Feuer auf dem Everest

Für die Olympischen Sommerspiele 2008 wurde die Olympische Fackel am 8. Mai 2018 von tibetischen und chinesischen Bergsteigern zum Gipfel gebracht. In dem Jahr sperrte die chinesische Regierung den Zugang zur tibetischen Seite und Nepal – man sagt, aufgrund großzügiger finanzieller Hilfe – untersagte auch bis zum 10.Mai alle Besteigungen.

2017 – Schnelle Besteigungen Kilian Journet

Kilian Journet läuft vom Rongbuk-Kloster (Basislager, 5100m) zum ABC (6300m) und steigt dann weiter über die Normalroute zum Gipfel auf: Es braucht 26h rauf (38h bis Abstieg zum ABC). Anschießend steigt er nochmals vom ABC in 17h zum Gipfel (28h30min mit Abstieg). Damit knackte er zwar nicht die Rekorde von 1986 (vollständiger Abstieg, andere Route) und 1996 (schneller), doch was für eine erstaunliche Leistung!

2020 - Neue Vermessung mit 8848,86m

In einem Jahr, in dem am Everest wenig los war, glückte einer Nepalesisch-Chinesische Expedition eine neue exakte Vermessung. Erstaunlicher als die 86 neuen Zentimeter ist die Tatsache, dass diese Messung so nahe an den historischen 8848 Metern. Wird man den Everest Höhenangabe jetzt auf 8849m aufrunden: Die Zeit wird es zeigen.

Es gibt noch eine Reihe anderer «Rekorde», hier eine kleine Auswahl:

Die meisten Everest Besteigungen:

  • Am 23. Mai 1996 steht Ang Rita Sherpa zum 10. mal auf dem Mount Everest – alle Besteigungen erfolgten ohne Flasche (9 von Süd, 1 von Nord) - es bleibt bis heute der  Rekord.
  • Am 24. Mai 2019 stand Kami Rita Sherpa zum 24.mal auf dem Mount Everest (Stand 10.12.2020) und ist damit Weltrekordhalter für Besteigungen mit künstlichem Sauerstoff.

Jüngste Besteiger - 13 Jahre alt:

  • Malavath Purna (Indien) mit Besteigung am 25. Mai 2014 ist das jüngste Mädchen, war 13 Jahre, 11 Monate.
  • Jordan Romero mit Besteigung am 22.Mai 2010ist der jüngste Junge, war 13 Jahre, 10 Monate.

Hinweis: Es gilt inzwischen in Nepal und Tibet (China) für die Genehmigung der Besteigung ein Mindestalter von 16 Jahren.

Älteste Besteiger: Yūichirō Miura (Japan) wurde mit 80 Jahren bei seiner dritten Besteigung (2013) der älteste Mensch, der je auf dem Mount Everest stand. Gyanendra Shrestha, der mit einer Besteigung 2008 mit 76 Jahren, den Rekord hielt, starb bei einem erneuten Rekordversuch mit 85 Jahren. Die älteste Frau ist Tamae Watanabe (Japan), die am 19.Mai 2012 mit 73 Jahren ihren eigenen 10 Jahre alten Rekord einstellte.

Hinweis: Ein maximales Alter gibt es für die Genehmigung der Besteigung nicht.

Mount Everest: Höhenrekord im Bügeln (links), Teilnehmer im Abstieg vom Gipfel (rechts).

Nun, man sieht: Es gibt viel Interesse und viele Interessen am Mount Everest. Jeder mag eigene Motivation für einen Besuch (Trekking) oder eine Besteigung (Expedition) haben.

Covid-19 Lage - Everest

Der Mount Everest liegt auf der Grenze von China zu Nepal und entsprechend schauen die Entwicklung an: Hier findest Du unsere Informationen zur COVID-19-Lage in Nepal und Tibet. Die 2021-Saison ist gerade zu Ende gegangen und für die Expeditionen 2022 sind wir guter Dinge, dass sie die aktuelle düstere Lage in Nepal wieder bessert.

Nepal: Besteigungen 2021 - 100% Erfolg

Alle Touren im Frühjahr 2021 könnten stattfinden. Unsere Teams konnten erfolgreich am 24. Mai und 1. June den Gipfel erreichen!

  • Normale Expedition ab 6.April mit Gipfel am 24. Mai
    - 100% safe, keine Covid-19-Erkrankungen
  • Super quicky Expedition:
    - 5 Tage Expeditionsdauer, Start 29.Mai mit Summit am 1.Juni
    - Besteigung in 3 Tagen!

Lage & Einschätzung: Nepal

Stand: 12. Juni 2021

In allen 77 Distrikten des Landes gab Übertragungen von COVID-19, wobei der Schwerpunkt der Epidemie um Kathmandu lag. Seit Ende Oktober 2020 war die Anzahl der aktiv Covid-19-Erkrankten rückläufig. Im April/Mai jedoch schwappte eine schwere Welle der Delta-Variante von Indien nach Nepal über, was zu einem starkem Lockdown führte (Mai und vorerst bis Ende Juni):

Einschränkungen

  • Die Einreise ist bis Ende Juni vorerst für nicht erlaubt.
  • Keine internationalen Linienflüge
  • Geschäfte geschlossen (nur 6-8 Uhr für Lebensmittel geöffnet)
Aktuelle Zahlen:
  • 606'778 Covid-Fälle, davon 71'301 aktiv*
  • 572'111 erholt und 8'366 Todesfälle*
  • Es wurden 3,2 Mio. Tests gemacht*

*teilweise gab es bis zu 50% Positivrate, man muss also von deutlich höheren Zahlen ausgehen (auch Todesfälle werden nicht systematisch registriert). 

Offiziell (Rückreise):
 
  • 10- bis 14-tägige Quarantänepflicht (Schweiz, EU je Land)
  • Von der Schweiz (EDA) wird Nepal als Variantengebiet eingeschätzt.
  • Für Deutschland (RKI) und Österreich gilt Nepal als Variantengebiet

Änderungen sind jederzeit möglich. Mit entsprechenden Einschränkungen zur Rückreise muss man rechnen. Aktuell ist eine Bergsteigerreise nach Nepal nicht möglich.

Tibet (China): Geschlossen

Eine Einreise ist nur mit mind. 2 Wochen Quarantäne (staatlich überwacht, PCR-Tests) möglich. Permits and Ausländer wurden an Ausländer nicht vergeben. Selbst die chinesischer Touristenexpedition wurde abgesagt.

2022 - Expeditionen

Mount Everest, Nepal 2022

Die Saison wird bei uns zu 100% geplant und vorbereitet. Seitens Teilnehmerzahl ist unsere Nepal-Expedition jetzt schon bestätigt. 
Eine Quarantäne in Kathmandu planen wir aktuell nicht ein, da wir davon ausgehen, dass sich die Gesamtsituation bis dahin deutlich verbessern wird. Höhere Sicherheitsmassnahmen werden wir für 2022 wir folgt planen: Abstand im Basislager, insbesondere zu anderen Teams, Impfplicht aller Teilnehmer und Impfungen unserer Sherpa, PCR-Tests (vor/nach Expedition, KTM).

Mount Everest, Tibet 2022

Du kannst Dich gerne jetzt anmelden. Mit den aktuell positiven Änderungen zum Reisen nach China - vollständige Impfung vorausgesetzt - ist eine positive Änderung für die Everest-Saison 2022 (Frühjahr) relativ wahrscheinlich.
Für alle Fälle solltest Du Dich auf einen Wechsel nach Nepal einstellen. Alternativ bieten wir bis ein Monat (30 Tage) vor Reisebeginn die kostenlose Verschiebung auf die nächste Tibet-Expedition in 2023 an.

Mount Everest 2023+

Anfragen für 2023 und fernere Jahre nehmen wir gerne entgegen und helfen bei der langfristigen Vorbereitung. Die Preisgestaltung unterliegt seitens Besteigungsgebühr (Permit) und Währungsschwankungen noch zu vielen Unbekannten für ein fest fixiertes Angebot.

Auf zum Everest

Wir organisieren jedes Jahr - sofern möglich - je zwei Expeditionen zum Mount Everest, um auf dem höchsten Berg der Welt zu stehen.

Begleitend gibt es Trainingsexpeditionen auf den Nordsattel, am Lakpa Ri, zum Camp III auf der Südseite und Trekkingreisen ins Basislager.

Mount Everest - Südansicht, NepalMount Everest, Nordansicht, Rongbuk Kloster, Tibet
Mount Everest: Sicht vom Kala Patthar (Nepal), Blick mit Rongbuk Kloster (Tibet, China).

SummitClimb Everest - Vorteile im Überblick:

  • Expeditionen am Mount Everest seit 1991

  • Internationale Teams, starke Teilnehmer, Teamwork, gemeinsam zum Gipfel

  • Erfahrene Expeditionsleiter und loyale Top-Sherpas

  • Top of the World Leistungen, günstiger Preis

  • Individuelle Arrangements, persönlicher Sherpa und Bergführer zubuchbar

  • Ausreichend Zeit für Deine Besteigung: 62-tägige

  • Speed-Expedition, Heli-In/Out: Everest in max. einer Woche / 7 Tagen

Jangbu Sherpa mit Teilnehmern auf dem Mount Everest Summit: 21.Mal auf dem höchsten Punkt der Erde

Willst Du den Mount Everest besteigen?

Folgende Kompetenzen solltest Du zur Mount Everest Besteigung mitbringen: Höhenerfahrung aus mehreren Expeditionen, innerhalb der letzten Jahre aus über 7000m Höhe, und eine überdurchschnittlich starke Kondition. Vorteilhaft ist schon vorhandene 8000m-Erfahrung.

Selbstständiges Bergsteigen, Zelten und Kochen in winterlichsten Bedingungen, Eistechnicken, Spaltenbergung und alpine Klettertechniken sollten erprobt, sowie die Kenntnisse über Erkennung und Prävention von Erfrierungssymptomen, Höhenkrankheiten und Behandlungsmethoden vorhanden sein.

  • Der Anstieg wird in selbstständig und eigenverantwortlich unter Anleitung des Expeditionsleiters durchgeführt. Sherpas und Expeditionsleiter begleiten das Team zum Gipfel.
  • Eine Führungstätigkeit findet nicht statt, persönliche Sherpas oder internationale Everest Bergführer können aber auf Wunsch engagiert werden.
  • Selbstständige Höhenbergsteiger können ohne Hochlagerunterstützung zu günstigen Konditionen an der Expedition teilnehmen oder sich als Co-Leiter für die Expedition bewerben.

Ein persönlicher Sherpa (1:1 Führung, bei Fullservice-Teilnahme) kann diese Voraussetzungen etwas abschwächen, bzw. Deine Chancen auf Erfolg erhöhen.

Neben dieser Fassung zur Teilnahme sind detaillierter die technischen und konditionellen Voraussetzungen bei den jeweiligen Expeditionen "Everest Süd" und "Everest Nord" unter «Voraussetzungen» gelistet.

Informationen & Vorbereitung

Stil der Besteigung: Flexibel gestalten wir nicht nur unseren Aufstieg am Berg, sondern auch die Teilnahme: mit/ohne Support, mit/ohne künstlichen Sauerstoff. So bieten wir sowohl erfahrenen Bergführern wie Hobbybergsteigern die Möglichkeit, ein starkes Team zu bilden und von unserer Organisation und unserem Wissen vor Ort zu profitieren.

Die Sherpas am Mount Everest sind ein wichtiger Bestandteil unserer Expedition. Als persönliche Sherpas für den Gipfelanstieg kommen nur sehr erfahrene Sherpas zum Einsatz, die schon mehrmals auf dem Gipfel des Mount Everest standen und gute Englisch Kenntnisse haben. Im Lageraufbau helfen uns auch jüngere Sherpas, die während der Expedition die Möglichkeit bekommen, mit uns zum Gipfel zu steigen.

Sprache: Als internationales Team finden Sprachen aus der ganzen Welt bei uns Platz. Besprechungen und die Kommunikation am Berg halten wir auf Englisch. Dies ist für unsere Sherpas und das Basislager-Team praktisch und bietet das beste Verständnis im Team. Einige unserer Expeditionsleiter sprechen zusätzlich Deutsch.

Loyale Sherpas von SummitClimb im Sturm
Jangbu und Ningma Sherpa im Sturm: zuverlässige und loyale Begleiter.

Vorbereitung: Wir führen (optional, aber sehr zu empfehlen) ein 2-tägiges Vorbereitungstreffen in den Alpen durch. Optional lässt sich individuelles Training auf die Expedition planen: Gemeinsam in der Gruppe oder 1:1 mit einem staatlich geprüften Bergführer zum Erweitern persönlichen Kenntnisse und Erfüllen der Voraussetzungen.

Persönliches Training ist notwendig, wobei wir individuelle Programme mit unserem Spezialistenwissen entwickeln. Je nach Voraussetzung ist bei professionellen Bergsteigern und Bergführern ein spezielles Trainingsprogramm über ein paar Monate ausreichend. Hobbybergsteiger und Ausdauersportler mit weniger Bergerfahrung sollten für eine erfolgreiche Everest Besteigung mindestens 2 Jahre Vorbereitungszeit einplanen.

Persönliche Ausrüstung: Neben der kompletten Bergbekleidung und Gletscherausrüstung gehören ein warmer Schlafsack bis - 40° C Komfortbereich, eine ebenso warme Daunenjacke und Daunenhose (oder ein kompletter Daunenanzug), sehr warme Expeditionsschuhe und spezielle Expeditionshandschuhe zur persönlichen Grundausstattung.

Mount Everest Besteigung: Süd - Nepal

Mehr zu der südseitigen Besteigung inklusive ausführlichen Expeditionsplan und weiteren Informationen findest Du auf:
Everest Expedition - Süd, Nepal

Mount Everest Besteigung: Nord - Tibet

Mehr zu der nordseitigen Besteigung inklusive ausführlichen Expeditionsplan und weiteren Informationen findest Du auf:

Everest Expedition Nord, Tibet/China

Kontakt und Beratung

Hast Du weitere Fragen und wünschst eine Beratung, dann kontaktiere uns bitte! ... GERNE beraten wir Dich persönlich zum Mount Everest und klären Deine Bedürfnisse für eine erfolgreiche Besteigung, ein schönes Trekking, die geeignete Vorbereitung ab.